Ich bin Léon Sharon Geisler und arbeite hauptberuflich als Ghostwriter und wissenschaftlicher Berater. Seit 2022 unterstütze ich bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in der Erziehungswissenschaft und in den angrenzenden Feldern der Bildungsforschung, der Sozialpädagogik und der Elementarpädagogik. Über 200 Studierende habe ich seitdem begleitet, von der Themenfindung über die methodische Umsetzung bis zur Abgabe. Studiert habe ich Soziologie mit quantitativem Schwerpunkt, daneben bin ich als Statistiker und Data Scientist tätig und war zuvor mehrere Jahre Projektmanager und Controller. Aus dieser Kombination ergibt sich der Zuschnitt meiner Arbeit: Die Erziehungswissenschaft arbeitet zwischen Bildungstheorie, professionellem Handeln und empirischer Forschung, und diese drei Zugänge lassen sich in einer Arbeit nur verbinden, wenn man alle drei beherrscht. Da das Schreiben nicht nebenher läuft, sondern mein Beruf ist, bleiben Bearbeitungszeiten und Erreichbarkeit planbar.
Für wen ich arbeite
Begleitet werden Studierende der Erziehungswissenschaft, der Bildungswissenschaften, der Kindheitspädagogik und der Sozialen Arbeit, im Bachelor wie im Master. Ein Teil meiner Auftraggeber arbeitet bereits in der Praxis, in Beratungsstellen, in Kitas, in der Jugendhilfe oder an Schulen, und schreibt berufsbegleitend an einer Fern- oder Präsenzhochschule. Die Abstimmung richtet sich in diesen Fällen nach Ihren Arbeitszeiten und nicht nach Bürozeiten. Das Angebot umfasst Exposés, Haus-, Seminar- und Portfolioarbeiten, Praktikumsberichte, Bachelor- und Masterarbeiten, wissenschaftliche Hausarbeiten im Staatsexamen, systematische Literaturrecherchen, statistische Auswertungen sowie das Lektorat und die Überarbeitung bestehender Entwürfe.
Themenfelder
Bearbeitet werden Themen aus der gesamten Breite des Fachs: Erziehungsberatung und Elternarbeit, Familie und familiale Übergänge, Bildungsgerechtigkeit und herkunftsbedingte Ungleichheit, Inklusion und sonderpädagogische Förderung, Professionalisierung und professionelles Handeln pädagogischer Fachkräfte, multiprofessionelle Kooperation, Elementarpädagogik und frühkindliche Bildung, Digitalisierung und Medienbildung sowie bildungstheoretische und normative Fragestellungen.
Bisher bearbeitete Themen
Aus der Zusammenarbeit seit 2022 stammen unter anderem:
- Macht in Erziehungsberatungsprozessen und die Deutungs- und Definitionsmacht von Fachkräften
- Kinder im Konflikt elterlicher Trennung und Scheidung sowie deren Bewältigungs- und Resilienzressourcen
- Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern
- Kritik am meritokratischen Verständnis von Bildungsgerechtigkeit im Anschluss an Stojanov
- Resilienzförderung in der Reggio-Pädagogik im Elementarbereich
- Professionelle Handlungsfähigkeit von Grundschullehrkräften ohne sonderpädagogische Ausbildung im inklusiven Unterricht
- Teilhabe von Kindern in der Grundschule durch multiprofessionelle Kooperation
- Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schulsozialarbeit an inklusiven Grundschulen
- Digitale Medien im Grundschulunterricht und deren Bedeutung für Chancengerechtigkeit
- Einschulungsrückstellungen im Spannungsfeld von Chancengleichheit und Diskriminierung
- Sozioökonomischer Status und Lesekompetenz in der Primarstufe
- Ökonomisierung von Schulen und Bildungsungleichheit bei der Schulwahl
- Wirksamkeit eines Trainingsprogramms auf Aufmerksamkeit und Mathematikleistung von Grundschulkindern
Bearbeitet wurden dabei wissenschaftliche Hausarbeiten zur Ersten Staatsprüfung, Masterarbeiten am Institut für Erziehungswissenschaften sowie Bachelor-, Seminar- und Modularbeiten.
Methodische Zugänge
Bei literaturbasierten und theoretischen Arbeiten recherchiere ich in FIS Bildung, ERIC, PsycInfo, pedocs und im Sozialwissenschaftlichen Fachinformationssystem, dokumentiere den Suchprozess systematisch und arbeite mit den theoretischen Bezügen, welche das Fach verlangt, etwa Bourdieus Kapitaltheorie, Stojanovs Konzept pädagogischer Gerechtigkeit, Resilienz- und Bewältigungsmodellen oder professionstheoretischen Ansätzen zum pädagogischen Handeln. Qualitative Arbeiten begleite ich von der Leitfadenentwicklung über Beobachtungsprotokolle bis zur Auswertung nach Mayring oder Kuckartz, in der Regel mit MAXQDA; ebenso möglich sind rekonstruktive Verfahren wie die dokumentarische Methode oder Grounded Theory, welche in erziehungswissenschaftlichen Masterarbeiten häufig verlangt werden. Für quantitative Arbeiten übernehme ich die Fragebogenkonstruktion, die deskriptive und inferenzstatistische Auswertung sowie Regressions- und Faktorenanalysen in SPSS, R oder Stata. Möglich sind auch Sekundäranalysen bestehender Datensätze, etwa NEPS, IGLU, PISA, SOEP oder der DJI-Surveys, welche eine empirische Arbeit ohne eigenen Feldzugang erlauben. Ein Punkt, der viele Zeitpläne kippt, wird früh geklärt: Erhebungen mit Kindern, mit Familien in Beratungskontexten oder in Einrichtungen der Jugendhilfe benötigen Einwilligungen und häufig ein Ethikvotum, und diese Vorlaufzeit muss in die Methodenwahl einfließen.
Ablauf der Zusammenarbeit
- Konzeption: Entwicklung einer bearbeitbaren Forschungsfrage und Abgleich mit den Vorgaben Ihrer Hochschule
- Methodendesign: Auswahl des Zugangs, Klärung von Datenlage, Feldzugang und Machbarkeit im verfügbaren Zeitrahmen
- Ausarbeitung: schrittweise Lieferung in Teilkapiteln mit Feedbackschleifen, nicht als Komplettabgabe kurz vor der Frist
- Qualitätssicherung: Prüfung auf inhaltliche Schlüssigkeit, methodische Konsistenz, formale Vorgaben und korrekte Zitation
Eigenständigkeit, Plagiats- und KI-Prüfung
Jeder Text entsteht eigenständig. Es werden weder von Sprachmodellen erzeugte Textbausteine übernommen noch fremde Passagen ohne Kennzeichnung verwendet. KI-Werkzeuge setze ich ausschließlich für die Literatursuche, für interne Notizen und für die Rechtschreibprüfung ein. Zu jeder Arbeit erhalten Sie einen Plagiatsbericht und eine KI-Prüfung, beides kostenfrei und ohne gesonderte Anforderung.
Rahmenbedingungen
Ich arbeite nicht anonym und bin während des gesamten Projekts direkt erreichbar. Rückfragen beantworte ich in der Regel innerhalb eines Werktags. Vereinbarte Termine werden eingehalten, und Anpassungen, welche sich aus der Rückmeldung Ihrer Betreuung ergeben, sind im vereinbarten Umfang enthalten.
Anfrage
Für eine Einschätzung benötige ich das Thema oder die Themenrichtung, die Art der Arbeit, den Umfang, den Abgabetermin und, sofern vorhanden, den Leitfaden Ihrer Hochschule sowie Ihre bisherigen Vorarbeiten. Sie erhalten kurzfristig eine Rückmeldung zu Machbarkeit, Zeitplan und Preis.
Léon Sharon Geisler