Ich bin Léon Sharon Geisler und arbeite hauptberuflich als Ghostwriter und wissenschaftlicher Berater. Seit 2022 unterstütze ich bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in der Politikwissenschaft und in angrenzenden Feldern wie den Europastudien, der politischen Soziologie und der Verwaltungswissenschaft. Über 200 Studierende habe ich seitdem begleitet, von der Themenfindung über die methodische Umsetzung bis zur Abgabe. Studiert habe ich Soziologie mit quantitativem Schwerpunkt, daneben bin ich als Statistiker und Data Scientist tätig und war zuvor mehrere Jahre Projektmanager und Controller. Aus dieser Kombination ergibt sich der Zuschnitt meiner Arbeit: Die Politikwissenschaft verlangt eine saubere theoretische Verortung und zugleich empirische Belastbarkeit, und beide Anforderungen lassen sich nur zusammenführen, wenn man in beiden zu Hause ist. Da das Schreiben nicht nebenher läuft, sondern mein Beruf ist, bleiben Bearbeitungszeiten und Erreichbarkeit planbar.
Für wen ich arbeite
Begleitet werden Studierende der Politikwissenschaft, der Sozialwissenschaften und verwandter Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen, im Bachelor wie im Master. Ein Teil meiner Auftraggeber schreibt die erste größere Hausarbeit und braucht vor allem eine tragfähige Fragestellung und eine Argumentationslinie, ein anderer Teil steht vor der Abschlussarbeit und braucht die methodische Umsetzung. Beides ist möglich. Das Angebot umfasst Exposés, Haus-, Seminar- und Essayarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Literaturberichte und Forschungsstände, Dokumenten- und Diskursanalysen, statistische Auswertungen sowie das Lektorat und die Überarbeitung bestehender Entwürfe.
Themenfelder
Bearbeitet werden Themen aus der Breite des Fachs: Internationale Beziehungen und Außenpolitikanalyse, Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, europäische Integration und Institutionen der EU, politische Theorie und Ideengeschichte, Demokratie- und Regierungsforschung, Policy-Analyse und politische Steuerung, politische Kommunikation und Narrative, Wahl- und Parteienforschung sowie Fragen politischer Identität und kollektiver Erinnerung.
Bisher bearbeitete Themen
Aus der Zusammenarbeit seit 2022 stammen unter anderem:
- Chinas Bedrohungswahrnehmung im Konflikt mit den Philippinen im Südchinesischen Meer seit dem Schiedsspruch von 2016, konstruktivistisch gerahmt über kollektives Gedächtnis und nationale Narrative
- Bedeutung von Symbolen und Narrativen für die europäische Identitätsbildung im Kontext der Integration
- Ökonomisierung öffentlicher Institutionen und ihre Folgen für Chancengleichheit
- Nachhaltigkeit und Menschenrechte am Beispiel von Armut
Hinzu kommen zahlreiche Arbeiten aus der Soziologie und der empirischen Sozialforschung, deren Theorien und Methoden mit der Politikwissenschaft weitgehend deckungsgleich sind.
Methodische Zugänge
Bei theoretischen und literaturbasierten Arbeiten recherchiere ich im Sozialwissenschaftlichen Fachinformationssystem, in Web of Science, JSTOR, EBSCO und in den einschlägigen Fachzeitschriften, dokumentiere den Suchprozess systematisch und arbeite mit den Bezügen, welche das Fach verlangt, etwa Realismus, Liberalismus und Konstruktivismus in den Internationalen Beziehungen, Integrationstheorien wie Neofunktionalismus und Intergouvernementalismus, Ansätzen der Policy-Analyse oder Konzepten kollektiver Identität und Erinnerung. Qualitative Arbeiten setze ich über Dokumenten- und Inhaltsanalysen politischer Texte, Reden, Verträge und Parteiprogramme um, ausgewertet nach Mayring oder Kuckartz mit MAXQDA, ebenso über Diskursanalysen und Prozessanalysen im Sinne des Process Tracing. Fallstudien und Fallvergleiche konzipiere ich nach den Regeln des Most-Similar- und Most-Different-Designs. Für quantitative Arbeiten übernehme ich die Auswertung in SPSS, R oder Stata, von deskriptiven Kennwerten über Regressions- und Panelmodelle bis zu Faktorenanalysen. Möglich sind auch Sekundäranalysen etablierter Datensätze, etwa ALLBUS, European Social Survey, Eurobarometer, GLES, V-Dem, Polity oder des Uppsala Conflict Data Program, welche eine empirische Arbeit ohne eigene Erhebung erlauben.
Ablauf der Zusammenarbeit
- Konzeption: Entwicklung einer bearbeitbaren Forschungsfrage und Abgleich mit den Vorgaben Ihrer Hochschule
- Methodendesign: Auswahl des Zugangs, Klärung von Datenlage, Quellenzugang und Machbarkeit im verfügbaren Zeitrahmen
- Ausarbeitung: schrittweise Lieferung in Teilkapiteln mit Feedbackschleifen, nicht als Komplettabgabe kurz vor der Frist
- Qualitätssicherung: Prüfung auf inhaltliche Schlüssigkeit, methodische Konsistenz, formale Vorgaben und korrekte Zitation
Eigenständigkeit, Plagiats- und KI-Prüfung
Jeder Text entsteht eigenständig. Es werden weder von Sprachmodellen erzeugte Textbausteine übernommen noch fremde Passagen ohne Kennzeichnung verwendet. KI-Werkzeuge setze ich ausschließlich für die Literatursuche, für interne Notizen und für die Rechtschreibprüfung ein. Zu jeder Arbeit erhalten Sie einen Plagiatsbericht und eine KI-Prüfung, beides kostenfrei und ohne gesonderte Anforderung.
Rahmenbedingungen
Ich arbeite nicht anonym und bin während des gesamten Projekts direkt erreichbar. Rückfragen beantworte ich in der Regel innerhalb eines Werktags. Vereinbarte Termine werden eingehalten, und Anpassungen, welche sich aus der Rückmeldung Ihrer Betreuung ergeben, sind im vereinbarten Umfang enthalten.
Anfrage
Für eine Einschätzung benötige ich das Thema oder die Themenrichtung, die Art der Arbeit, den Umfang, den Abgabetermin und, sofern vorhanden, den Leitfaden Ihrer Hochschule sowie Ihre bisherigen Vorarbeiten. Sie erhalten kurzfristig eine Rückmeldung zu Machbarkeit, Zeitplan und Preis.
Léon Sharon Geisler