Ich bin Léon Sharon Geisler und arbeite hauptberuflich als Ghostwriter und wissenschaftlicher Berater. Seit 2022 unterstütze ich bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in der Kulturwissenschaft und in angrenzenden Feldern wie den Geschichts- und Europastudien, der Erinnerungsforschung und der Kultursoziologie. Über 200 Studierende habe ich seitdem begleitet, von der Themenfindung über die Argumentation bis zur Abgabe. Studiert habe ich Soziologie mit quantitativem Schwerpunkt, daneben bin ich als Statistiker und Data Scientist tätig und war zuvor mehrere Jahre Projektmanager und Controller. Für kulturwissenschaftliche Arbeiten ist die soziologische Herkunft insofern nützlich, als Gedächtnis, Identität und Narrativ zwischen beiden Fächern verhandelt werden und die Theorien von Halbwachs bis Foucault in beiden Disziplinen zum Kanon gehören. Da das Schreiben nicht nebenher läuft, sondern mein Beruf ist, bleiben Bearbeitungszeiten und Erreichbarkeit planbar.

Für wen ich arbeite

Begleitet werden Studierende der Kulturwissenschaft, der Kulturanthropologie, der Europastudien und verwandter Studiengänge an Universitäten, Fachhochschulen und Fernhochschulen, im Bachelor wie im Master. Ebenso arbeite ich mit Studierenden benachbarter Fächer, welche einen kulturwissenschaftlichen Zugang wählen, etwa in der Geschichte, der Politikwissenschaft, der Soziologie oder der Sozialen Arbeit. Das Angebot umfasst Exposés, Haus-, Seminar- und Essayarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Quellen-, Diskurs- und Bildanalysen, systematische Literaturrecherchen sowie das Lektorat und die Überarbeitung bestehender Entwürfe.

Themenfelder

Bearbeitet werden Themen aus der Breite des Fachs: kollektives und kulturelles Gedächtnis, Erinnerungskultur und Geschichtspolitik, Symbole, Rituale und Narrative, kulturelle und nationale Identitätsbildung, europäische Identität und Integration, Mythos und Mythendekonstruktion, Repräsentation und Alterität, postkoloniale und rassismuskritische Perspektiven, Diskurs- und Machtanalyse sowie materielle Kultur und Bildlichkeit.

Bisher bearbeitete Themen

Aus der Zusammenarbeit seit 2022 stammen unter anderem:

  • Bedeutung von Symbolen und Narrativen für die europäische Identitätsbildung
  • Dekonstruktion der Völkerwanderung als historischer Mythos zwischen Ereignisgeschichte und Strukturwandel
  • Nationale Narrative und Erinnerungspolitik in Chinas Bedrohungswahrnehmung im Südchinesischen Meer, gestützt auf Halbwachs sowie Jan und Aleida Assmann
  • Rassismuserfahrungen und Resilienzstrategien in postkolonialer und rassismuskritischer Rahmung
  • Deutungs- und Definitionsmacht in Beratungsprozessen, diskursanalytisch nach Foucault
  • Kritik am meritokratischen Deutungsmuster von Gerechtigkeit

Methodische Zugänge

Kulturwissenschaftliche Arbeiten werden über die Qualität der Interpretation und die Sauberkeit des theoretischen Rahmens bewertet, nicht über Datenmengen. Entsprechend arbeite ich an der Rekonstruktion von Positionen aus den Primärtexten, an der begrifflichen Klärung und an der Anwendung des Rahmens auf ein konkretes Material. Umgesetzt werden Diskursanalysen im Anschluss an Foucault, die wissenssoziologische Diskursanalyse nach Keller, qualitative Inhaltsanalysen nach Mayring oder Kuckartz mit MAXQDA, Bild- und Ikonografieanalysen, Quellenkritik und Narrationsanalysen sowie systematische Literaturarbeiten. Theoretisch stehen die Bezüge zur Verfügung, welche das Fach verlangt, etwa Halbwachs zum kollektiven Gedächtnis, Jan und Aleida Assmann zum kulturellen und kommunikativen Gedächtnis, Anderson zur imaginierten Gemeinschaft, Hobsbawm zur erfundenen Tradition, Hall zu Repräsentation und Kodierung, Said und Spivak zur postkolonialen Kritik sowie Bourdieu zu kulturellem Kapital. Recherchiert wird in JSTOR, Web of Science, im Sozialwissenschaftlichen Fachinformationssystem und in den einschlägigen Fachzeitschriften, wobei Primärquellen und Originaltexte Vorrang vor Einführungsliteratur haben.

Ablauf der Zusammenarbeit

  • Konzeption: Entwicklung einer bearbeitbaren Fragestellung und einer tragfähigen These, Abgleich mit den Vorgaben Ihrer Hochschule
  • Materialauswahl und Rahmung: Festlegung des Korpus, der Theoriebezüge und des analytischen Vorgehens, bevor der erste Absatz entsteht
  • Ausarbeitung: schrittweise Lieferung in Teilkapiteln mit Feedbackschleifen, nicht als Komplettabgabe kurz vor der Frist
  • Qualitätssicherung: Prüfung auf Schlüssigkeit der Argumentation, korrekte Wiedergabe der Positionen, formale Vorgaben und korrekte Zitation

Eigenständigkeit, Plagiats- und KI-Prüfung

Jeder Text entsteht eigenständig. Es werden weder von Sprachmodellen erzeugte Textbausteine übernommen noch fremde Passagen ohne Kennzeichnung verwendet. KI-Werkzeuge setze ich ausschließlich für die Literatursuche, für interne Notizen und für die Rechtschreibprüfung ein. Zu jeder Arbeit erhalten Sie einen Plagiatsbericht und eine KI-Prüfung, beides kostenfrei und ohne gesonderte Anforderung.

Rahmenbedingungen

Ich arbeite nicht anonym und bin während des gesamten Projekts direkt erreichbar. Rückfragen beantworte ich in der Regel innerhalb eines Werktags. Vereinbarte Termine werden eingehalten, und Anpassungen, welche sich aus der Rückmeldung Ihrer Betreuung ergeben, sind im vereinbarten Umfang enthalten.

Anfrage

Für eine Einschätzung benötige ich das Thema oder die Themenrichtung, die Art der Arbeit, den Umfang, den Abgabetermin und, sofern vorhanden, den Leitfaden Ihrer Hochschule, die Seminarliteratur sowie Ihre bisherigen Vorarbeiten. Sie erhalten kurzfristig eine Rückmeldung zu Machbarkeit, Zeitplan und Preis.

Léon Sharon Geisler