Ich bin Léon Sharon Geisler und arbeite hauptberuflich als Ghostwriter und wissenschaftlicher Berater. Seit 2022 unterstütze ich bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in der Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie in angrenzenden Feldern wie Medienpädagogik, Mediendidaktik und digitaler Kommunikation. Über 200 Studierende habe ich seitdem begleitet, von der Themenfindung über die methodische Umsetzung bis zur Abgabe. Studiert habe ich Soziologie mit quantitativem Schwerpunkt, daneben bin ich als Statistiker und Data Scientist tätig und war zuvor mehrere Jahre Projektmanager und Controller. Aus dieser Kombination ergibt sich der Zuschnitt meiner Arbeit: Die Mediennutzungsforschung arbeitet mit denselben empirischen Verfahren wie die Sozialforschung, und die Inhaltsanalyse ist eines der Verfahren, mit denen ich täglich umgehe. Da das Schreiben nicht nebenher läuft, sondern mein Beruf ist, bleiben Bearbeitungszeiten und Erreichbarkeit planbar.
Für wen ich arbeite
Begleitet werden Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaft, der Medienpädagogik, des Journalismus und verwandter Studiengänge an Universitäten, Fachhochschulen und Fernhochschulen, im Bachelor wie im Master. Ebenso arbeite ich mit Studierenden benachbarter Fächer, welche Mediennutzung, Medienkompetenz oder digitale Kommunikation zum Gegenstand machen, etwa im Lehramt, in der Sozialen Arbeit oder in der Psychologie. Das Angebot umfasst Exposés, Haus-, Seminar- und Modularbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, Inhalts- und Diskursanalysen, quantitative Auswertungen von Befragungsdaten, systematische Literaturrecherchen sowie das Lektorat und die Überarbeitung bestehender Entwürfe.
Themenfelder
Bearbeitet werden Themen aus der Breite des Fachs: Mediennutzung und Rezeptionsforschung, Nachrichtenjournalismus und Nachrichtenauswahl, Medienkompetenz und Medienbildung, Kinder und Jugendliche als Mediennutzende, Social Media und Plattformlogiken, digitale Kommunikation und ständige Erreichbarkeit, Krisen- und Gesundheitskommunikation, Medienrisiken wie Cybermobbing und Cyber Grooming, Mediendidaktik und digitale Medien im Unterricht, interpersonale Kommunikation und Gesprächsmodelle sowie Werbe- und Organisationskommunikation.
Bisher bearbeitete Themen
Aus der Zusammenarbeit seit 2022 stammen unter anderem:
- Kindgerechte Vermittlung von Nachrichten am Beispiel der Corona-Pandemie, mit Blick auf Kommunikationskanäle, psychologische Grundlagen und schulische Umsetzung
- Nutzung digitaler Medien im Grundschulunterricht und deren Bedeutung für Chancengerechtigkeit
- Das Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun und die Bedingungen gelingender Metakommunikation
- Empirische Untersuchung des Nachrichten- und Medienkonsums unter Einbezug sozialer Medien
- Mediennutzung, Social Media und Bildschirmzeit Jugendlicher im Spannungsfeld offener Jugendarbeit
- Cyber Grooming, Opfermerkmale und Schutzfaktoren im Kontext von Medienkompetenz
- Alkohol und Medien als Dimension schulischer Suchtprävention
- Telepressure, ständige Erreichbarkeit und ihre Folgen für die Erholung von Beschäftigten
Methodische Zugänge
Für quantitative Arbeiten übernehme ich die gesamte Kette: Fragebogenkonstruktion, Skalenauswahl, Datenaufbereitung und Auswertung in SPSS, R oder JASP, von deskriptiven Nutzungsprofilen über Mittelwertvergleiche und Korrelationen bis zu multiplen Regressionen, Moderations- und Mediationsanalysen sowie Faktorenanalysen. Inhaltsanalysen setze ich in beiden Spielarten um: quantitativ mit Kategoriensystem, Codebuch und Intercoder-Reliabilität nach Krippendorff oder Holsti, qualitativ nach Mayring oder Kuckartz mit MAXQDA. Hinzu kommen Diskurs- und Framing-Analysen, die Auswertung von Experteninterviews sowie systematische Literaturarbeiten. Theoretisch arbeite ich mit den Bezügen, welche das Fach verlangt, etwa Agenda-Setting, Framing, Nachrichtenwerttheorie, Uses-and-Gratifications, Kultivierungsthese, Wissenskluftforschung, Modellen der Medienkompetenz nach Baacke oder dem Vier-Seiten-Modell. Recherchiert wird in Communication Source, Web of Science, PsycInfo und im Sozialwissenschaftlichen Fachinformationssystem. Möglich sind auch Sekundäranalysen etablierter Datensätze, etwa der JIM- und KIM-Studien, der ARD/ZDF-Medienstudien oder des European Social Survey, welche eine empirische Arbeit ohne eigene Erhebung erlauben.
Ablauf der Zusammenarbeit
- Konzeption: Entwicklung einer bearbeitbaren Forschungsfrage und Abgleich mit den Vorgaben Ihrer Hochschule
- Methodendesign: Auswahl des Zugangs, Aufbau des Kategoriensystems oder des Erhebungsinstruments, Klärung der Machbarkeit im verfügbaren Zeitrahmen
- Ausarbeitung: schrittweise Lieferung in Teilkapiteln mit Feedbackschleifen, nicht als Komplettabgabe kurz vor der Frist
- Qualitätssicherung: Prüfung auf inhaltliche Schlüssigkeit, methodische Konsistenz, formale Vorgaben und korrekte Zitation
Eigenständigkeit, Plagiats- und KI-Prüfung
Jeder Text entsteht eigenständig. Es werden weder von Sprachmodellen erzeugte Textbausteine übernommen noch fremde Passagen ohne Kennzeichnung verwendet. KI-Werkzeuge setze ich ausschließlich für die Literatursuche, für interne Notizen und für die Rechtschreibprüfung ein. Zu jeder Arbeit erhalten Sie einen Plagiatsbericht und eine KI-Prüfung, beides kostenfrei und ohne gesonderte Anforderung.
Rahmenbedingungen
Ich arbeite nicht anonym und bin während des gesamten Projekts direkt erreichbar. Rückfragen beantworte ich in der Regel innerhalb eines Werktags. Vereinbarte Termine werden eingehalten, und Anpassungen, welche sich aus der Rückmeldung Ihrer Betreuung ergeben, sind im vereinbarten Umfang enthalten.
Anfrage
Für eine Einschätzung benötige ich das Thema oder die Themenrichtung, die Art der Arbeit, den Umfang, den Abgabetermin und, sofern vorhanden, den Leitfaden Ihrer Hochschule sowie Ihre bisherigen Vorarbeiten. Sie erhalten kurzfristig eine Rückmeldung zu Machbarkeit, Zeitplan und Preis.
Léon Sharon Geisler