Ich bin Léon Sharon Geisler und arbeite hauptberuflich als Ghostwriter und wissenschaftlicher Berater. Seit 2022 unterstütze ich bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in der Philosophie, mit einem Schwerpunkt auf der praktischen Philosophie und den angewandten Ethiken. Über 200 Studierende habe ich seitdem begleitet, von der Themenfindung über die Argumentation bis zur Abgabe. Studiert habe ich Soziologie mit quantitativem Schwerpunkt, daneben bin ich als Statistiker und Data Scientist tätig und war zuvor mehrere Jahre Projektmanager und Controller. Für philosophische Arbeiten ist gerade diese Herkunft nützlich: Ein erheblicher Teil der Aufträge liegt an der Grenze zu anderen Fächern, in der Wirtschafts-, Bildungs- oder Sozialphilosophie, und dort muss die normative Argumentation an einem Gegenstand ansetzen, den man kennt. Da das Schreiben nicht nebenher läuft, sondern mein Beruf ist, bleiben Bearbeitungszeiten und Erreichbarkeit planbar.

Für wen ich arbeite

Begleitet werden Studierende der Philosophie im Haupt- und Nebenfach sowie Studierende benachbarter Fächer, welche einen philosophischen Zugang in ihre Arbeit einziehen, etwa in der Sozialen Arbeit, in den Wirtschaftswissenschaften, in der Erziehungswissenschaft oder im Lehramt für Ethik und Praktische Philosophie. Ein Teil meiner Auftraggeber braucht vor allem eine tragfähige These und eine Argumentationslinie, ein anderer eine saubere Rekonstruktion einer Position und deren Kritik. Das Angebot umfasst Exposés, Haus-, Seminar- und Essayarbeiten, Textkommentare und Interpretationsaufgaben, Bachelor- und Masterarbeiten, wissenschaftliche Hausarbeiten im Staatsexamen sowie das Lektorat und die Überarbeitung bestehender Entwürfe.

Themenfelder

Bearbeitet werden Themen aus der praktischen Philosophie und ihren Anwendungsfeldern: normative Ethik von der Tugendethik über den Utilitarismus bis zur Deontologie, Diskursethik und Vertragstheorien, Gerechtigkeitstheorie und Verteilungsfragen, Wirtschafts- und Unternehmensethik, Bildungsphilosophie und Fragen pädagogischer Gerechtigkeit, Sozialphilosophie und Anerkennungstheorien, Menschenrechte und ihre Begründung, Nachhaltigkeits- und Verantwortungsethik sowie phänomenologische und erkenntnistheoretische Grundlagen, soweit sie eine Fachdisziplin fundieren.

Bisher bearbeitete Themen

Aus der Zusammenarbeit seit 2022 stammen unter anderem:

  • Integrative Wirtschaftsethik nach Peter Ulrich in der betrieblichen Anwendung, mit Bezügen zur Diskursethik und zum Utilitarismus
  • Kritik am meritokratischen Verständnis von Bildungsgerechtigkeit und Stojanovs Konzept pädagogischer Gerechtigkeit
  • Lebenswelt und Intersubjektivität als theoretische Grundlagen der Sozialen Arbeit, mit dichter Rezeption der Phänomenologie Husserls
  • Nachhaltigkeit und Menschenrechte am Beispiel von Armut
  • Macht in Beratungsprozessen, macht- und diskurstheoretisch gerahmt

Bearbeitet wurden dabei Haus- und Seminararbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Vorlagen für die wissenschaftliche Hausarbeit im Staatsexamen.

Methodische Zugänge

Philosophische Arbeiten werden nicht über Daten, sondern über die Qualität der Argumentation bewertet. Entsprechend arbeite ich an der Rekonstruktion von Positionen aus den Primärtexten, an der Prüfung von Prämissen und Schlüssen, an der Formulierung starker Gegenargumente und an deren Beantwortung. Üblich sind dabei die argumentative Textanalyse, die begriffliche Klärung, das Gedankenexperiment als Prüfinstrument und der Positionsvergleich entlang klar benannter Kriterien. Recherchiert wird in PhilPapers, JSTOR, der Philosopher’s Index und den einschlägigen Werkausgaben, wobei Primärliteratur Vorrang vor Sekundärdarstellungen hat und Zitate aus den Originalausgaben nach den Vorgaben Ihres Instituts belegt werden. Bei interdisziplinären Arbeiten, in denen eine normative Position auf einen empirischen Gegenstand trifft, achte ich darauf, dass die Grenze zwischen deskriptiver Beschreibung und normativer Bewertung im Text erkennbar bleibt, weil an dieser Stelle die meisten Punkte verloren gehen.

Ablauf der Zusammenarbeit

  • Konzeption: Entwicklung einer bearbeitbaren Fragestellung und einer vertretbaren These, Abgleich mit den Vorgaben Ihrer Hochschule
  • Argumentationsaufbau: Festlegung der Positionen, der Kritikpunkte und der Reihenfolge der Schritte, bevor der erste Absatz entsteht
  • Ausarbeitung: schrittweise Lieferung in Teilkapiteln mit Feedbackschleifen, nicht als Komplettabgabe kurz vor der Frist
  • Qualitätssicherung: Prüfung auf Schlüssigkeit der Argumente, korrekte Wiedergabe der Positionen, formale Vorgaben und korrekte Zitation

Eigenständigkeit, Plagiats- und KI-Prüfung

Jeder Text entsteht eigenständig. Es werden weder von Sprachmodellen erzeugte Textbausteine übernommen noch fremde Passagen ohne Kennzeichnung verwendet. KI-Werkzeuge setze ich ausschließlich für die Literatursuche, für interne Notizen und für die Rechtschreibprüfung ein. Zu jeder Arbeit erhalten Sie einen Plagiatsbericht und eine KI-Prüfung, beides kostenfrei und ohne gesonderte Anforderung.

Rahmenbedingungen

Ich arbeite nicht anonym und bin während des gesamten Projekts direkt erreichbar. Rückfragen beantworte ich in der Regel innerhalb eines Werktags. Vereinbarte Termine werden eingehalten, und Anpassungen, welche sich aus der Rückmeldung Ihrer Betreuung ergeben, sind im vereinbarten Umfang enthalten.

Anfrage

Für eine Einschätzung benötige ich das Thema oder die Themenrichtung, die Art der Arbeit, den Umfang, den Abgabetermin und, sofern vorhanden, den Leitfaden Ihrer Hochschule, die Seminarliteratur sowie Ihre bisherigen Vorarbeiten. Sie erhalten kurzfristig eine Rückmeldung zu Machbarkeit, Zeitplan und Preis.

Léon Sharon Geisler